Halifax hat mir echt gut gefallen. Eine überschaubare aber dennoch sehr nette Stadt, um das Abenteuer Kanada zu starten. Und die Leute hier...alle so nett und gesprächig! Ich wollte vor allem im Osten des Landes starten, um hier den Indian Summer mitzuerleben.
Und dieser soll besonders gut auf Cape Breton zu sehen sein. Und alle Einheimischen, mit denen ich über meine Reise gesprochen hab, haben so von dort geschwärmt! Also musste ich auch unbedingt hin. Da die Mietwagen- und Unterkunftspreise hier echt gut Geld kosten, hab ich mir also zum Ziel gesetzt, Mitreisende zu finden. In Gesellschaft ist es meist eh viel lustiger :)
Das hat sich allerdings gar nicht so einfach gestaltet, weil anscheinend aktuell nicht so viele internationale Reisende im Osten Kanadas im Vergleich zum Westen unterwegs sind. Also hab ich alle Kanäle aktiviert, auf denen ich so unterwegs bin: Postings in Facebook-Reisegruppen, Couchsurfing und sogar im Hostel, in dem ich zwei Tage schlief, hab ich einen Aushang gemacht.
Am Ende hab ich drei Mitreisende gefunden, die ich dann zwei Tage vor dem Start des Kurztrips auch persönlich in Halifax kennenlernte. Mit Saskia, Fabio und Loic sollte der Trip starten. Nachdem wir den Ausflug noch einmal um zwei Tage verschoben haben (Hurrikan Fiona hatte seine Spuren hinterlassen), ging es nun am 30. September dann endlich los.

Pünktlich 8 Uhr haben wir uns alle bei schönstem Wetter bei der Autovermietung getroffen. Ich war froh, dass Loic sich noch als Fahrer anbot, denn Fabio und Saskia wollten nicht fahren...Und der Trip hat viel Fahrerei beinhaltet :D
Sobald wir auf die Insel gefahren sind, haben wir uns alle schon über das verfärbte Laub gefreut, obwohl wir diesbezüglich ein bisschen zu früh dran waren. Auf der Agenda für heute stand die Anfahrt auf die Insel, der Gypsum Mine Walk sowie der bekannte Skyline Trail. Straffes Programm, aber wir wollten ja auch viel sehen in der Zeit, die wir hatten. Irgendwie dauerte alles etwas länger, als ich kalkuliert hab und mit ein paar Anmerkungen diesbezüglich (dass wir die Zeit im Auge behalten sollten), bekam ich auch gleich den Stempel als Tourguide verpasst. Dass sollte sich am nächsten Tag aber als wertvoll herausstellen...



Die erste Enttäuschung
Der Gypsum Mine Walk war zwar recht kurz, dafür aber auch echt notwendig, hatten wir zu dem Zeitpunkt knapp 400 Kilometer und 4h Fahrzeit hinter uns. Viel Zeit vor Ort war nicht drin, wollten wir noch den Skyline Walk machen, der mit 2-3 Stunden kalkuliert wird.
Daraus wurde aber leider nichts, denn am Eingang zum Park standen Nationalpark-Angestellte, die den Zugang verweigerten. Wir haben mit denen gequatscht und da war leider nichts zu machen. Dafür haben sie uns alternative Wanderwege angepriesen, die nicht Teil des Nationalparks waren und daher auch nicht gesperrt.
Schade! Hatte Fabio doch erst vor kurzem einen Reisenden getroffen, der den Skyline Trail kurz nach Fiona gemacht hat. Da gab es die offizielle Sperrung anscheinend noch nicht...Ich war zugegebenermaßen echt geknickt. Ich wollte Cape Breton vor allem wegen der bunten Wälder sehen, aber auch den Skyline und den Franey Trail machen. Und beide liegen im Nationalpark und waren gesperrt.
Wir entschieden uns, erst einmal in der Unterkunft einzuchecken und dann weiterzusehen. Der Inhaber war super nett und empfahl uns, den nahegelegenen Hausberg zu besteigen. Die Aussicht sei noch schöner, als auf dem Skyline Trail. Na mal schauen. Wir würden den Pfad zwischen Kindergarten und Feuerwehr an einem großen Stein finden. Haben wir aber nicht. Die Zeit (oder eher das Sonnenlicht) rannte etwas davon und wir fragten einen Anwohner. Dann haben wir den Weg entdeckt und sind den Berg hoch gekraxelt.
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| der riesige Stein... |
Während die Jungs noch weiter die Umgebung erkundeten, hab ich mit Saskia den Ausblick genossen. Sie ist durchweg optimistisch und hatte mir auf der Fahrt zur Unterkunft versucht, den geschlossenen Trail irgendwie schön zu reden. Gelang ihr nicht wirklich. Aber mit der Aussicht hier oben war ich dann doch besänftigt ;) Ob sie allerdings schöner als die vom Skyline Trail ist, kann ich leider nicht beurteilen :D
Abends sind wir noch etwas essen gegangen und meine travel buddies waren so sweet und haben mich als Dankeschön für die Planung und Organisation des Trips auf mein Essen eingeladen. Das fand ich wirklich sehr sehr nett und toll. Klar haben sie sich auch vorher schon dafür bedankt, aber das war noch einmal eine ganz andere Art der Wertschätzung und ich hab mich richtig richtig doll darüber gefreut. Noch viel mehr über die Konstellation der Gruppe, denn die Gruppendynamik ist echt toll und so sind wir am Ende auch in zwei Doppelbetten in einem Zimmer zu Bett gegangen.
Es läuft weiterhin nicht alles nach Plan
Am nächsten Tag sind wir zunächst planmäßig zum Meer, in der Hoffnung eine Waltour würde stattfinden (hatte am Abend zuvor noch versucht, diverse Anbieter zu kontaktieren. Dies war aufgrund des fehlenden Empfangs und aussehenden Mailantworten nicht sehr erfolgreich. Allerdings wussten wir, zu welchen Uhrzeiten die Schiffe ablegen). Mit uns wartete ein älteres Ehepaar, ebenfalls vergeblich.
Es kam dann jemand angefahren, der uns mitteilte, dass das Meer zu stürmisch sei und an diesem Wochenende keine Touren stattfinden würden. Immerhin eine Gewissheit. Zum Glück habe ich auf Brier Island schon Wale gesehen und will das auch noch an anderen Stellen Kanadas versuchen. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich etwas enttäuschter gewesen ;)
Dann haben wir etwas umdisponiert, weil es ja sehr unwahrscheinlich war, dass der Franey Trail begehbar ist. Stattdessen haben wir den Sugar Loaf Trail in Angriff genommen, der uns von den Parkwächtern empfohlen wurde.

Der Weg war echt nett. Am Gipfel war ein Gästebuch, in das uns Loic mit seinen Karikaturen verewigte. Die Aussicht war schön. Aber vor allem hier war deutlich sichtbar, dass der Wald durch den Hurrikan Schaden genommen hat. Viele Bäume waren bereits kahl oder durch die Stürme waren die Blätter einfach verwelkt, anstatt sich zu verfärben. Auch waren viele Bäume umgefallen. An Stelle eines bunten Blättermeers blickten wir eher auf eintönige Bergkuppen. Der Ausblick war trotzdem schön und Saskia hat Recht: Immer das Beste aus der Situation machen ;)
Kurzer Zwischenstopp am White Point. Weiß ehrlich gesagt nicht, warum der so gehypt wird. Ist halt ein nettes Stück Küste, aber für mich mehr nicht :D
Auch dieser Tag zog mal wieder schneller ins Land, als geplant. Wir waren recht spät dran, um den Franey Trail zu machen. Aber ganz wollte ich ihn noch nicht aufgeben. Die Gruppe hatte einen Hänger. Die Sugar Loaf Wanderung hat uns schon etwas Energie gefordert und das Fahren machte zusätzlich müde. Trotzdem behielt ich immer die Uhr im Blick und den Vorsatz inne, den Franey Trail nicht aufzugeben. Wobei ich mittlerweile damit wohl die Einzige im Auto war.
Wir besprachen das nächste Vorhaben und einigten uns darauf, zum Franey Trail wenigstens hinzuschauen. Ggf. war der ja nicht von Rangern blockiert. War er. Aber die zwei Frauen vor Ort, mit denen wir sehr nett plauschten, sagten als allerletzten Satz "(...) aber in sechs Minuten wird hier niemand mehr sein". Das war mein Zeichen. Es war kurz vor 16 Uhr. Zu spät, um den ebenfalls mit 2-3 Stunden kalkulierten Weg komplett im Tageslicht zu schaffen.
Wir fuhren erst einmal zu einem Kiosk (nachdem kein Café in der Nähe offen hatte) und stimmten ab. Ich war natürlich absolut dafür, den Weg zu beschreiten. Ich checkte online die Route und schlug vor, wenigstens bis zum ersten Aussichtspunkt zu schauen. Das wären 30 Minuten Laufweg und so wäre es doch ein Kompromiss? Zum Glück ließen sich alle darauf ein, obwohl wir schon echt kaputt waren.
Ein Lauf gegen die Zeit
Wie erwartet war niemand mehr vor Ort. Wir trafen auf dem Parkplatz relativ spontan noch Danny (den ich über Facebook kannte) und dessen Freundin, die sich uns anschließen wollten. Genauso wie Evan, einen Franzosen, der allein unterwegs war und im Park übernachten wollte. Der Wanderweg war bereits bestens aufgeräumt und begehbar. Zügigen Schrittes waren wir dann bald am ersten Aussichtspunkt und mein Ehrgeiz packte mich. Auf der Karte sah ich, dass der nächste Aussichtspunkt ebenfalls keine 2 km entfernt war. Wir stimmten ab. Saskia, Danny und dessen Freundin kehrten um. Loic, Fabio, Evan und ich wollten es durchziehen.
Der Weg war zum Glück nicht so beschwerlich wie der vom Sugar Loaf (dort war wesentlich mehr verwüstet). Trotzdem gut anstrengend. Wir haben es dann im letzten Sonnenlicht zum zweiten Punkt geschafft, der auch etwa die Hälfte der Wanderung war. Ich hab mich so gefreut, denn die Aussicht war einfach atemberaubend. In weiter Ferne das Meer, unter dir die Wälder. Meeeeega!!! Euphorie. Und immer wieder der Blick auf die Uhr.
Lange Zeit zum Genießen hatten wir leider nicht, wenn wir nicht in kompletter Dunkelheit den Rückweg antreten wollten. Der Weg machte uns diesbezüglich eher weniger Sorgen als die Tiere, auf die wir stoßen könnten...
Kurz nachdem wir Evan verabschiedet hatten und umdrehten, fragte ich die Jungs, wie viel Akku sie am Handy noch hätten. Denn meiner war bei 1 % und wenn es hart auf hart kommt, wäre eine Lichtquelle ja nicht ganz verkehrt. Loic hatte 12 Prozent und Fabio führte mit 26 - hatte allerdings keine Taschenlampe am Handy. Großartig, wie vorbereitet wir waren... Wir sind wirklich sehr sehr schnell wieder bergab gelaufen. Am Ende kamen wir kurz nach 19 Uhr am Parkplatz an. Da war es schon echt dunkel. Aber der letzte Teil des Weges war sehr sehr leicht und eigentlich auch fast rollstuhlgeeignet - also keine große Stolperfalle.
Aber hey, am Ende hatte sich offensichtlich doch gelohnt, dass ich auch heute ab und an (in den Augen der anderen) gestresst hab, indem ich auf den Zeitplan verwies. Am Ende bedankte ich bedankte mich bei allen, dass die mitgezogen haben und wir diese tolle Eindrücke erleben konnten!
In der zweiten Unterkunft angekommen, kochten wir alle zusammen Nudeln mit Schinken und Ei im Wohnwagen von Danny. Das war ein toller Tagesabschluss! Und die Unterkunft war auch cool, wie in einer Jugendherberge.
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| Sydney |
Am nächsten Tag stand die ewig lange Rückfahrt an, die wir durch Zwischenhalte in Sydney und Louisburg (die Festung war leider ebenfalls noch wegen Sturmschäden geschlossen) auflockern wollten.
Sicherer Hafen oder neues Abenteuer?
Mein Plan war eigentlich, die Gruppe in Truro zu verlassen und dann meine Reise fortzuführen. Deshalb hatte ich auch schon meinen Backpack mitgenommen. Doch mein Plan kam etwas ins Schwanken, weil Truro nur eine Zwischenstation für Prince Edward Island sein sollte.
Diese Insel hat es ebenfalls sehr stark erwischt und alle Couchsurfing-Hosts in der Hauptstadt Charlottetown, die ich anschrieb, antworteten entweder nicht oder sagten ab, weil die Umstände gerade nicht die besten wären. Ich musste mich nun also entscheiden, ob ich nicht doch besser mit zurück nach Halifax fahren sollte...da könnte ich dann noch ein paar Tage arbeiten und Geld verdienen. Eine Unterkunft hatte ich aber auch nicht sicher...
Oder erst einmal nach Truro fahren und dann weitersehen. Dort hatte ich einen Schlafplatz sicher. So sehr ich Halifax, die Menschen dort und das Erlebte liebte und auch der Gedanke, diesen Trip geschlossen mit meiner mittlerweile sehr lieb gewonnenen Reisegruppe zu beenden auch sehr verlockend war... so entschied ich mich letztendlich doch für die Weiterreise. Denn auch wenn ich ein Jahr Zeit hab...Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt, der Winter steht vor der Tür und meine Neugier ist ungebrochen!
Also verabschiedete ich mich leicht mit einem weinenden und einem lachenden Auge von der Gruppe in Truro, in der Hoffnung, alle bald wiederzusehen!
Kostenpunkt für den Cape-Breton-Trip:
- 148.50 CAD für Sprit (1.69 CAD pro Liter)
- 141.80 für die erste Unterkunft
- 108 für die zweite
- 30 Dollar für Bettwäsche
- 263 Dollar Automiete. Geteilt durch 4 waren es etwa 173 Dollar pro Person - echt günstig =)
Aus dem Auto auf die Bühne
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| ein Haus in Truro |
In Truro wartete Humphrey auf mich. Er war der einzig aktive Couchsurfinghost vor Ort. Truro ist jetzt auch nicht wirklich einen Stopp wert. Es hat zwar einen coolen Park, der war aber ebenfalls wegen Fiona geschlossen.
Es war Sonntag Abend und an Sonntagen ist Humphrey der Host einer Karaoke-Veranstaltung im Ort. Und ich Teil dieser. Ermüdet vom Kurztrip hab ich mich dennoch dazu entschieden, mit dorthin zu schauen (wie Saskia in der Kürze der Zeit gut erkannt hab, tendiere ich zur "fomo", der "fear of missing out" - also der Angst, etwas zu verpassen...ich nenne es lieber unternehmungslustig :P). Zu Beginn gegen 21 Uhr war noch nicht viel los. Aber Humphrey meinte, dass 23 Uhr die Bude voll sei. So lang wollte ich eigentlich nicht bleiben...Auch die vielen Countrylieder der Interpreten fesselten mich nicht.
Ich genehmigte mir einen Gin Tonic, der nach dem anstrengenden Tag besonders gut geschmeckt hat ;) Humphrey stellte mir dann einen zweiten hin und so geschah es, dass ich dann irgendwann mit "Wonderwall" auf der Bühne landete. Es war nicht meine erste Karaoke-Erfahrung. Jedoch die erste, bei der ich allein performte.
Trotz großer Klappe bin ich keine Rampensau. Es hat einen Grund, warum ich mich für eine Karriere neben und nicht vor der Kamera entschieden hab ;) Aber manchmal muss man eben einfach über seinen Schatten springen und Dinge erleben. Und wenn das auch mit zitternden Händen war.
Das Publikum (mittlerweile war der Laden wirklich voll) war echt mega. Ich würde sagen, finanziell eher schwächer aufgestellt (Humphrey bezeichnete den Laden selbst als "shady"). Dafür auch hier herzallerliebst. Ich kam sehr schnell ins Gespräch mit den Leuten. Die Frauen haben sich zum Teil aufgepimpt, als hofften sie auf die große Entdeckung. Es hat mich vermuten lassen, dass dieser Auftritt am Sonntag das Highlight ihrer Woche ist und sonst hier (um die Jahreszeit) wohl nicht viel geht.
Die Leute stimmten mit ein und so sang der ganze Raum "Wonderwall" mit. Am Ende gab es einen riesigen Applaus und ich schämte mich fast dafür (so gut war ich wirklich nicht - haha). Humphrey musste noch bis zum Ende 2 Uhr bleiben, ich machte mich nach dem persönlichen Höhepunkt nach Hause.
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| mich wieder mal beliebt gemacht ;) |
Oops I did it again
Und so holte er mich nach seiner Arbeit ab und wir erkundeten den Victoria-Park. Oder das, was davon übrig blieb. Hatte ja auf Cape Breton auch halbwegs geklappt... Hier war die Verwüstung auch noch deutlich zu sehen. Die Pfade waren von umgefallenen Bäumen blockiert. Wir kämpften uns soweit vor, wie es ging. Aber an einem Punkt war dann auch für mich Schluss. Nicht um jeden Preis! Auf dem Rückweg zum Auto trafen wir auf andere Bewohner, die uns einen anderen Weg zum Wasserfall empfahlen und den wir dann auch einschlugen.
Die ganzen drei Stunden hat der arme Junge vor mir eigentlich nur über sein schlechtes Leben und die schlechten Seiten seiner Beziehung geklagt. Er tat mir Leid. So versuchte ich, ihm Optimismus und Lebenstipps mit auf den Weg zu geben. Und er gab mir im Gegenzug den Mut, den Park auch in diesem Zustand zu erkunden. Alltagsabenteuer
Blaine holte mich vom Busbahnhof ab. Eigentlich wollte ich das erste Mal in Kanada bis nach Charlottetown trampen. Hat aber leider nicht geklappt, ist in der Provinz Nova Scotia auch nicht legal. Auf der anderen Straßenseite stand ein Polizeiauto. Vielleicht war das der Grund. Hab es aber auch nur ne Stunde versucht, dann fuhr mein Plan B los - ein Bus (66.45 CAD). Der einzige am Tag. Und ich wollte Blaine nicht warten lassen. ![]() |
| Haie gibt´s hier auch... |
Von der Putzfrau zur Holzfällerin
Schon am 2. Tag saß ich am Steuer eines Radladers und half meinem Gastgeber aus. Blaine ist Handwerker mit Leib und Seele. Er hat sein Haus selbst gebaut und erledigt für seine Kunden alles Mögliche, was gerade so ansteht. Aktuell waren das eben Aufräumarbeiten und Reparaturen.![]() |
| Treibgut... |
Deshalb unternahm Anne einen Tagesausflug mit mir. Wir erkundeten mit ihrem Auto die Ostküste der Insel. Unter anderem den Basin Head Provincial Park, der nicht nur schön ist...sondern dessen Strand auch durch den hohen Mineralgehalt "singing sands" genannt wird (weil er Töne von sich gibt). ![]() |
| Basin Head Park |
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| Panmure Island |
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| Cape Bear |
Born to be wild
Dekadenz
Ich liebe Fisch aber bei Seafood im Allgemeinen bin ich eher selektiv. Hummer hab ich schon mal gegessen und für gut befunden. Dieser allerdings hatte teilweise eine sehr feste Konsistenz. Blaine meinte, der sei wohl schon gestern oder am Vortag gekocht worden.
Westcoast Baby

Die Ostküste hatte ich ja nun schon mit Anne erkundet. Blieb noch der Westen übrig. Anne war die kommenden Tage verhindert, sodass ich ein Auto mietete und selbst die Küste abfuhr. Denn obwohl ich die Gesellschaft von Anne sehr genoss...so hatte ich allein mehr Chancen, dort zu stoppen, wo ich wollte. Und dort zu bleiben, so lange ich wollte. ![]() |
| Victoria |
Zwischendurch hab ich noch an einem Kartoffelfeld gestoppt. Die Kartoffeln von PEI sollen besonders sein, da sie in der reich an Mineralen roten Erde wachsen. Da gerade Erntrezeit ist und die kleinen Knollen unbeachtet auf dem Feld verbleiben, hab ich mir da ein paar mitgenommen. Die Struktur ist fest und sie sind sehr hell. Schmecken auch gut aber ich könnte jetzt nicht behaupten, dass das die besten Kartoffeln meines Lebens waren (aber über diese Thematik hab ich zuvor auch nie nachgedacht :D). ![]() |
| Westpoint |
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| Confederation Bridge |
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| North Point |
Kleine Geschichte zum Schluss
Der erste Monat ist am 8. Oktober vorbei gewesen. Ich hab bisher etwa 1.200 CAD ausgegeben (inkl. zwei Kurztrips, ein Busticket und Handyvertrag und zwei Übernachtungen im Hostel) und 640 Dollar eingenommen.

























































































Ich bewundere dich
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